Meine Grundsätze

Meine pädagogische Arbeit ist vor allem darauf gerichtet, die mir anvertrauten Kinder mit emotionaler Zuwendung und einer hohen sozialen Wertschätzung respektvoll wahrzunehmen und gewaltfrei zu begleiten. Ich habe mich mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen und den pädagogischen Inhalten für die Betreuung von Kleinkindern beschäftigt und absolvierte berufsbegleitend die Grundlagenbildung des Curriculum (des Deutschen Jugendinstitutes). Mit dieser entsprechenden aktuellen Qualifikation möchte ich der Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsarbeit in der Kindertagespflege gerecht werden. Meine individuellen Gestaltungsbereiche für die Entwicklung der Kinder sind mit alltagsbezogen und themenorientierten Ansätzen auf die nachfolgenden Bildungsbereiche gerichtet. Damit kann ich einen sicheren Übergang in den Kindergarten ermöglichen.

Soziale Bildung = Beteiligung

Treffen die Eltern die Entscheidung, ihr Kind in eine Tagespflege zu geben, bedeutet dies Kinderbetreuung mit Familienanschluss, also Betreuung in familiärer Atmosphäre. Für eine lebendige Beziehung zwischen beiden Familien ist der Austausch von Information besonders wichtig. Da Tageskinder in der Regel der Sprache noch nicht mächtig sind, bleibt diese Aufgabe des „Miteinander-Vertraut-Werdens“ den Erwachsenen überlassen. Ein offener Austausch, gegenseitiges Vertrauen und Transparenz schaffen ein stabiles Netz, in dem sich das Kind sicher bewegen kann. So entsteht eine gemeinsame Erziehungspartnerschaft, die dem Kind Halt gibt.

Die Tageskinder haben in einer kleinen Gruppe von max. fünf Kindern die Möglichkeit zu anderen Kindern Kontakt aufzunehem. Diese ersten Begegnungen finden in einem sicheren Umfeld statt. Die bereits eingewöhnten Kinder haben durch mich und die bekannte Umgebung  Sicherheit. Das neue Tageskind kommt mit seiner Bezugsperson und kann sich jederzeit zurückziehen. Die Kinder sollen selbt entscheide wie schnell oder langsam diese Annäherung passiert. Jedes Kind nimmt nach seinem Tempo Kontakt auf.  

Durch den kleinen Gruppenkontext können die Kinder zusätzlich soziale Erfahrungen sammeln. Sie lernen, Gefühle auszudrücken, Rücksicht zu nehmen, Konflikte zu lösen und Empathie zu entwickeln. Ich begleite diese Prozesse achtsam und unterstütze die Kinder darin, ihre Emotionen zu verstehen und zu regulieren.

Im Laufe der Zeit erkennen sie ihre  eigene Gefühlswelt und lernen diese zu steuern. Achtung vor anderen haben, Regeln mit der Gruppe aushandeln, diese anerkennen und einhalten.

Soziale Kontakte ergeben sich auch innerhalb der Familie der Tagesmutter.

Insgesamt bietet die Kindertagespflege einen geschützten Raum, in dem Kinder emotionale Sicherheit erfahren, soziale Kompetenzen entwickeln und stabile Bindungen aufbauen können – wichtige Grundlagen für ihre gesamte weitere Entwicklung.

In diesem Rahmen lernt das Kind Normen des Zusammenlebens.

Regeln und Freiräume

Regeln zum Umgang mit der Zeit, Tagesabläufen oder Rhythmen sind in der Tagespflege ein wichtiges Gestaltungselement.

Kinder bekommen in der Betreuung  ein gewisses „flexibles Regelwerk“. Sie werden eingeladen , an der Gestaltung dieser Regeln teilzunehmen. Kinder sollten aber auch von außen immer wieder Grenzen aufgezeigt bekommen. Nur so können sie sich gehalten fühlen.

Ein festgefügter Tagesablauf und kurze klare Regeln vermitteln ein Erleben von Geborgenheit und, vor allem kleineren Kindern, eine Basisorientierung in ihrem Leben.

Da wir oft in der freien Natur sind, werden miteinander einige wichtige Regeln vereinbart, die kurz und präzise sein sollten.

Zum Beispiel:

„Wir lassen alle Pflanzen stehen.“

„Wir lassen die Tiere leben.“

„Wir essen nur was wir dabei haben.“ …

Den Kindern wird ebenso Zeit und Platz eingeräumt,  damit sie sich Freiräume schaffen können, um sich ausreichend zu entfalten.

Naturwissenschaftliche Bildung = Entdecken

Die Natur hält die größten Erfahrungs- und Fördermöglichkeiten bereit. Wasser, Erde, Holz und Wind sind unsere magischen Partner. Man kann sich mit ihr bewusst auseinandersetzen, sich bewegen und mit allen Sinnen auf Entdeckungstour gehen. Diese Erlebnisse und Erfahrungen animieren die Kinder zum Sprechen und Nachdenken, machen sie sensibel, achtsam und fördern ihr naturbewusstes Verhalten. Die Kinder können ihr Wissen erweitern über unsere Natur, über Jahreszeiten, Wetter- aber auch über technische Zusammenhänge und das Verhalten im Straßenverkehr.

Um diese Ziele zu erreichen, gehen  wir in unserer nächsten Umgebung auf Streifzüge und entdecken unseren Garten.

Wir wollen die Elbwiesen  erkunden und erforschen, Sinnes- und Geschicklichkeitsspiele machen, Tiere und Pflanzen beobachten,  einfache Naturgegenständen finden, sammeln, mit diesen musizieren und kreativ sein.

Mathematische Bildung = Ordnen

Für das Kind bedeutet spielen immer zugleich Lernen; allerdings nicht Lernen im schulischen Sinne, sondern Lernen als Zuwachs von Fertigkeiten und Fähigkeiten.

Im Spiel können die Kinder die ersten mathematischen Grundkenntnisse entwickeln, durch Ordnen von Dingen, entdecken von Regelmäßigkeiten, Teilen, Messen, Wiegen von Dingen. Vor allem geht es um die Motivation zur Freude am entdecken. Sie entwickeln Mengenvorstellungen, lernen mit Fehlern und Irrtümern umzugehen, erkennen Zusammenhänge und finden immer neue Wege und Lösungen.

Sei es im Spiel mit sich selbst, sei es im Spiel mit anderen- überall werden Erfahrungen gemacht, die für die Entwicklung und das spätere Leben bedeutsam sind. Spielerfahrungen sind also für das Kind immer auch Lernerfahrungen. Nicht umsonst empfindet das Kind selbst sein Spiel als eine wichtige, sinnvolle Tätigkeit. „In gewisser Hinsicht ist Spielen die Arbeitsform des Kindes“

Im Spiel können Kinder ausprobieren und wiederholen, sich freuen, auch mal eine Enttäuschung verarbeiten, Rollen tauschen, die eigenen Kräfte und Fähigkeiten mit anderen messen und kreativ sein. Gefördert werden im Spiel Eigenschaften wie Toleranz, Geduld, Achtung und Verständnis füreinander. Ob es einen Turm baut, aus Knete Fantasiegebilde erstehen lässt oder bunte Figuren über ein Spielbrett schiebt: Spielen ist ein Grundbedürfnis für jedes Kind. Kein Wunder, dass es Alltagsgegenstände gern zweckentfremdet, wenn kein Spielzeug verfügbar ist.

Kommunikative Bildung = Dialog

Sprechen erfordert ein ausgeprägtes, fein abgestimmtes Zusammenspiel vieler Bewegungen. Das Kind begreift die Umwelt über seine eigenen Tätigkeiten.

Durch Zeichnen, Malen, und Schreiben werden die Bewegungen festgehalten. Um dies zu unterstützen, sind ständige sprachliche, musikalische und kreative Anregungen wichtig. Das Kind soll eine klare und verständliche Sprache erlernen können, Fragen stellen, zuhören und erzählen können – aber auch seine Meinung sagen, Wünsche äußern.

Sprachliche Anregungen fördern die Entwicklung des Sprachverstehens sowie die eigene Sprache. Daher ist es notwendig, im gesamten Tagesablauf gezielte sprachliche Anregungen zu geben wie z.B. kindliche Aktivitäten sprachlich zu begleiten, Gegenstände sowie Tätigkeiten benennen.

Außerdem kann mit gezielten Übungen wie Gedichten und kleineren Geschichten gearbeitet werden.

musikalisch-künstlerische Entwicklung (Ästhetische Bildung = Wahrnehmen)

Musikalische Anregung erfolgt über eine rhythmisch­-musikalische Erziehung mit Förderung der Grob- und Feinmotorik z.B. Erlangen eines positiven Körpergefühles durch Tanz-, Singe- und Kreisspiele sowie Förderung der Artikulation und Fingerfertigkeit durch entsprechende Anregungen.

Im Tagesablauf wie z.B. im Begrüßungs-/ Morgenkreis kann eine musikalische Begleitung gegeben werden.

Zudem bietet uns auch die Natur ein reiches Erlebnisfeld. Man kann mit den Kindern gemeinsam im Wald die Augen schließen und einfach dem Gesang eines Vogels, dem Plätschern eines Baches oder dem Heulen des Windes lauschen. Das macht sensibel für die leisen Töne und Geräusche der Natur. Doch die Kinder können auch selbst Naturgegenstände suchen, mit denen sie eigene Musik machen können. Meist finden sie schnell heraus, dass sich zwei Stöcke als Klangstäbe eignen oder sich aus einem Stück Rinde und einem Stock eine Holzblocktrommel herstellen lässt.

Einen einfachen Rhythmus spielen, ein Lied vorsingen oder ein Musikstück hören und sich dabei rhythmisch bewegen, das schult die akustische Aufmerksamkeit, das Rhythmusgefühl und die körperliche Ausdrucksfähigkeit. Der zusätzliche Einsatz von einfachen Naturgegenständen fördert die Fantasie und im besonderen Maße das Selbstwertgefühl.

Um Kindern diese Erfahrung zu ermöglichen, sollten sie eigene Einfälle entwickeln dürfen, bevor ihnen ein wohlgemeinter Vorschlag unterbreitet wird.

Es gibt zahlreiche Spiele zur Förderung des Rhythmusgefühls und der körperlichen Ausdrucksfähigkeit,welche bei uns zum Einsatz kommen.

Bei der kreativen Anregung sollen vor allem Fähigkeiten im feinmotorischen Bereich gefördert und ausgebildet werden. Durch filzen mit Wolle (Bälle, Schnüre…),malen mit Farben, kneten mit Ton, bauen von Türmen oder Strassen usw. wird die Kreativität und Phantasie der Kinder angeregt und somit gefördert.

Beim kreativen Umgang mit Naturmaterialien sind keine komplizierten Anleitungen nötig, die den Kindern die Lust am freien Gestalten nehmen könnten.

Damit die kleinen Künstler selbst aktiv werden können, soll es eine Bastelecke geben, auf der sie ihre gesammelten Naturmaterialien zum freien Tun vorfinden. Wie bei einem „Jahreszeitentisch“ können je nach Jahreszeit Naturgegenstände hinzukommen und weggenommen werden. Auf diese Weise bleibt das Malen, Drucken, Basteln und Werken mit Naturmaterialien jederzeit spannend und interessant. Gleichzeitig erfahren die Kinder im Jahreslauf, welche Materialien sie wann vorfinden.

Somatische Bildung = Wohlbefinden

Sprechen erfordert ein ausgeprägtes, fein abgestimmtes Zusammenspiel vieler Bewegungen. Das Kind begreift die Umwelt über seine eigenen Tätigkeiten.

Durch Zeichnen, Malen, und Schreiben werden die Bewegungen festgehalten. Um dies zu unterstützen, sind ständige sprachliche, musikalische und kreative Anregungen wichtig. Das Kind soll eine klare und verständliche Sprache erlernen können, Fragen stellen, zuhören und erzählen können – aber auch seine Meinung sagen, Wünsche äußern.

Sprachliche Anregungen fördern die Entwicklung des Sprachverstehens sowie die eigene Sprache. Daher ist es notwendig, im gesamten Tagesablauf gezielte sprachliche Anregungen zu geben wie z.B. kindliche Aktivitäten sprachlich zu begleiten, Gegenstände sowie Tätigkeiten benennen.

Außerdem kann mit gezielten Übungen wie Gedichten und kleineren Geschichten gearbeitet werden.

musikalisch-künstlerische Entwicklung (Ästhetische Bildung = Wahrnehmen)

Musikalische Anregung erfolgt über eine rhythmisch­-musikalische Erziehung mit Förderung der Grob- und Feinmotorik z.B. Erlangen eines positiven Körpergefühles durch Tanz-, Singe- und Kreisspiele sowie Förderung der Artikulation und Fingerfertigkeit durch entsprechende Anregungen.

Im Tagesablauf wie z.B. im Begrüßungs-/ Morgenkreis kann eine musikalische Begleitung gegeben werden.

Zudem bietet uns auch die Natur ein reiches Erlebnisfeld. Man kann mit den Kindern gemeinsam im Wald die Augen schließen und einfach dem Gesang eines Vogels, dem Plätschern eines Baches oder dem Heulen des Windes lauschen. Das macht sensibel für die leisen Töne und Geräusche der Natur. Doch die Kinder können auch selbst Naturgegenstände suchen, mit denen sie eigene Musik machen können. Meist finden sie schnell heraus, dass sich zwei Stöcke als Klangstäbe eignen oder sich aus einem Stück Rinde und einem Stock eine Holzblocktrommel herstellen lässt.

Einen einfachen Rhythmus spielen, ein Lied vorsingen oder ein Musikstück hören und sich dabei rhythmisch bewegen, das schult die akustische Aufmerksamkeit, das Rhythmusgefühl und die körperliche Ausdrucksfähigkeit. Der zusätzliche Einsatz von einfachen Naturgegenständen fördert die Fantasie und im besonderen Maße das Selbstwertgefühl.

Um Kindern diese Erfahrung zu ermöglichen, sollten sie eigene Einfälle entwickeln dürfen, bevor ihnen ein wohlgemeinter Vorschlag unterbreitet wird.

Es gibt zahlreiche Spiele zur Förderung des Rhythmusgefühls und der körperlichen Ausdrucksfähigkeit,welche bei uns zum Einsatz kommen.

Bei der kreativen Anregung sollen vor allem Fähigkeiten im feinmotorischen Bereich gefördert und ausgebildet werden. Durch filzen mit Wolle (Bälle, Schnüre…),malen mit Farben, kneten mit Ton, bauen von Türmen oder Strassen usw. wird die Kreativität und Phantasie der Kinder angeregt und somit gefördert.

Beim kreativen Umgang mit Naturmaterialien sind keine komplizierten Anleitungen nötig, die den Kindern die Lust am freien Gestalten nehmen könnten.

Damit die kleinen Künstler selbst aktiv werden können, soll es eine Bastelecke geben, auf der sie ihre gesammelten Naturmaterialien zum freien Tun vorfinden. Wie bei einem „Jahreszeitentisch“ können je nach Jahreszeit Naturgegenstände hinzukommen und weggenommen werden. Auf diese Weise bleibt das Malen, Drucken, Basteln und Werken mit Naturmaterialien jederzeit spannend und interessant. Gleichzeitig erfahren die Kinder im Jahreslauf, welche Materialien sie wann vorfinden.

Gesundheit und Ernährung

Für die Gesundheit der Kinder ist es mir vor allem wichtig, dass sie genügend Schlaf/Ruhemöglichkeiten, und auch ausreichend Bewegungs-/ Spielmöglichkeiten im Freien bekommen. Ein geregelter Tagesablauf mit einer richtigen Aufeinanderfolge von anstrengenden und erholenden Abschnitten ist angebracht.

Das regelmäßige Zähneputzen nach den Mahlzeiten sowie das Händewaschen nach dem Aufenthalt im Freien und nach der Toilette sind grundlegende Bestandteile der Gesundheitserziehung. Sie  gehören fest  in den Tagesablauf.

Bei der Ernährung der Kinder achte ich auf eine vollwertige und bedarfsgerechte Ernährung, da diese auch Voraussetzung für die weitere gesunde Entwicklung des Kindes darstellt.

Durch Absprache mit den Eltern nehme ich  auch auf individuelle Wünsche entsprecend meiner Möglichkeiten Rücksicht . (Allergie…)

Ich bereite die Malzeiten (Frühstück, Mittag, Vesper) frisch  zu. Dazu bekomme ich jede Woche ein Gemüsekiste vom Gärtner.

So habe  habe ich  die Gewissheit, das die Mahlzeit kindgerecht und abwechslungsreich mit entsprechenden Vitaminen und Nährstoffen versehen sind.

Als Getränke reiche ich Wasser und ungesüßten Tee.

Wir backen unser Brot aus frisch gemahlenem Korn, backen Kuchen, kochen im Herbst Marmelade und Apfelmus für den Winter ein.

Sie haben weitere Fragen?

Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen!